Ratgeber

QR-Code für Hochzeitsfotos: So sammelt ihr die Bilder eurer Gäste

Eure Gäste machen an eurem Hochzeitstag hunderte Fotos - und die meisten davon seht ihr nie. Ein QR-Code löst das: Gäste scannen ihn mit der Handykamera und laden ihre Bilder an einen gemeinsamen Ort hoch. Hier steht, wie ihr das einrichtet und worauf es ankommt.

Was hinter dem QR-Code steckt

Ein QR-Code ist nur ein Link in Bildform. Entscheidend ist, wohin er führt. Dafür gibt es drei übliche Wege:

Geteiltes Album bei einem Cloud-Dienst

Kostenlos, wenn ihr den Dienst ohnehin nutzt. Meist brauchen Gäste aber ein eigenes Konto oder die passende App, und die Bilder liegen unverschlüsselt bei einem großen Anbieter.

Messenger-Gruppe

Schnell eingerichtet, aber Fotos werden stark komprimiert, Videos gekürzt, und alle Gäste sehen die Telefonnummern der anderen.

Ein Dienst speziell für Hochzeitsfotos

Gäste laden direkt im Browser hoch - ohne App und ohne Konto, in Originalqualität. Bei weddingsnaps.de werden die Bilder zusätzlich schon auf dem Handy verschlüsselt, sodass nicht einmal wir als Betreiber sie ansehen können.

In vier Schritten zum eigenen QR-Code

  1. Konto anlegen - kostenlos und ohne Kreditkarte.
  2. Namen, Datum und Wunsch-Adresse eintragen, zum Beispiel weddingsnaps.de/erika-und-max.
  3. QR-Karte als PDF herunterladen. Die Karte im Format A5 enthält eure Namen, den QR-Code und den Link in Klarschrift.
  4. Ausdrucken und verteilen - oder den QR-Code in eure eigene Papeterie einbauen.

Wo der QR-Code am besten wirkt

Auf der Einladung oder dem Programmheft

So kennen die Gäste den Code schon vorher und haben ihn am Tag selbst griffbereit.

Als Aufsteller am Eingang und an der Bar

Dort kommt jeder mehrmals vorbei. Ein A5-Aufsteller im Bilderrahmen reicht völlig.

Auf jedem Tisch

Als kleine Karte neben der Menükarte - am Tisch haben die Gäste Zeit und das Handy in der Hand.

An der Fotobox oder Fotoecke

Wer dort Bilder macht, ist ohnehin in Fotolaune.

In der Dankeskarte

Viele Gäste laden ihre Bilder erst am Tag danach hoch. Ein zweiter Hinweis bringt oft noch einmal einen Schwung Fotos.

Fünf Tipps, damit wirklich Fotos ankommen

  • Druckt den Code groß genug: mindestens 3 × 3 cm, dunkel auf hellem Grund. Verschnörkelte oder eingefärbte Codes sehen hübsch aus, lassen sich bei Kerzenlicht aber schlecht scannen.
  • Testet vor dem Druck: mit einem iPhone und einem Android-Gerät, am besten auch mit dem Handy der Großeltern.
  • Prüft den Empfang in der Location: In Scheunen und Kellergewölben gibt es oft kein Netz. Fragt nach dem Gäste-WLAN oder weist darauf hin, dass der Upload auch am nächsten Tag noch funktioniert.
  • Lasst es ansagen: Ein kurzer Hinweis in der Rede oder vom DJ bringt mehr als jeder Aufsteller.
  • Schreibt den Link dazu: Nicht jeder kommt mit QR-Codes zurecht. Eine kurze, lesbare Adresse unter dem Code hilft.

Und der Datenschutz?

Auf Hochzeitsfotos sind Kinder, Verwandte und Freunde zu sehen, die nicht gefragt wurden, ob ihre Bilder im Netz landen dürfen. Achtet deshalb darauf, dass der Speicherort nicht öffentlich auffindbar ist, die Galerie mit einem Passwort geschützt ist und die Server in der EU stehen.

Bei weddingsnaps.de werden alle Fotos und Videos Ende-zu-Ende-verschlüsselt: Sie werden schon auf dem Handy eurer Gäste verschlüsselt und erst in eurem Browser wieder entschlüsselt. Auf unseren Servern liegen sie ausschließlich verschlüsselt - selbst wir als Betreiber können sie nicht ansehen. Den Upload könnt ihr zusätzlich mit einer PIN absichern, damit nur eure Gäste Bilder hochladen können.